Chinesische Restaurants in Deutschland
Wok, Dim Sum und Szechuan. 1.126 Lokale in 176 Städten, mit Öffnungszeiten, Karte und Route.
- 1.126 Lokale
- 176 Städte
- 12–22 € Hauptgericht
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Chinesische Restaurants nach Stadt
- Berlin 160
- München 60
- Hamburg 52
- Düsseldorf 45
- Frankfurt am Main 40
- Köln 34
- Nürnberg 21
- Karlsruhe 21
- Essen 20
- Hannover 20
- Bremen 18
- Bonn 18
- Leipzig 17
- Aachen 16
- Dortmund 13
- Bochum 12
- Bielefeld 12
- Stuttgart 11
- Mannheim 11
- Augsburg 11
- Münster 10
- Darmstadt 10
- Dresden 9
- Duisburg 9
- Wuppertal 9
- Heidelberg 9
- Göttingen 9
- Gelsenkirchen 8
- Erfurt 8
- Kassel 8
- Braunschweig 7
- Krefeld 7
- Hamm 7
- Paderborn 7
- Mönchengladbach 6
- Kiel 6
- Chemnitz 6
- Lübeck 6
- Potsdam 6
- Saarbrücken 6
- Oldenburg 6
- Regensburg 6
- Wolfsburg 6
- Rostock 5
- Neuss 5
- Fürth 5
- Bremerhaven 5
- Erlangen 5
- Siegen 5
- Schwerin 5
- Worms 5
- Zwickau 5
- Norderstedt 5
- Viersen 5
- Wiesbaden 4
- Ludwigshafen am Rhein 4
- Leverkusen 4
- Osnabrück 4
- Herne 4
- Pforzheim 4
Was diese Küche ausmacht
Wer von chinesischer Küche spricht, meint eigentlich ein ganzes Bündel regionaler Traditionen. Die kantonesische Küche aus dem Süden schätzt frische Zutaten, sanftes Dämpfen und feine Dim Sum. Sichuan ist berühmt für Chiliöl und den betäubend-prickelnden Szechuanpfeffer, Hunan kocht noch schärfer und rauchiger. Im Norden werden Teigtaschen, Nudeln und Weizenbrote gegessen, in Shanghai mag man es süßlich und geschmort. Verbindend ist die Idee, Farbe, Duft, Geschmack und Textur in einem Essen auszubalancieren. Dazu gehört auch, dass Essen in China gemeinsam erlebt wird, mit vielen Schalen in der Tischmitte, von denen sich jeder bedient.
Lange Zeit prägte in Deutschland das klassische China-Restaurant mit nummerierter Karte, Mittagsbuffet und süß-sauren Gerichten das Bild. Diese Lokale gibt es weiterhin, viele davon solide und familiär geführt. Daneben ist eine neue Generation entstanden: Restaurants mit konsequenter Sichuan-Küche, Dim-Sum-Häuser mit Teigtaschen aus eigener Herstellung, Nudelbars mit handgezogenen Lamian oder Lokale, die sich auf Hot Pot spezialisieren. Gerade in Universitätsstädten, wo viele chinesische Studierende leben, findet man erstaunlich authentische Adressen. Auch Imbisse mit Jianbing, dem nordchinesischen Frühstückscrêpe, oder mit Baozi zum Mitnehmen gehören inzwischen zum Stadtbild.
Ein gutes chinesisches Restaurant beherrscht das Wok-Hei, jenes rauchige Aroma, das nur bei sehr großer Hitze und schneller Bewegung im Wok entsteht. Gemüse bleibt knackig, Fleisch saftig, Saucen binden leicht und schmecken nicht nach Speisestärke und Zucker. Häufig verrät eine zweite Karte, manchmal nur auf Chinesisch, dass die Küche mehr kann als die Standardgerichte. Wer nachfragt, bekommt oft Empfehlungen, die auf der deutschen Karte gar nicht stehen. Auch viele chinesische Gäste im Lokal sind ein verlässlicher Hinweis. Nicht zuletzt sollte der Reis locker und duftend sein, denn er ist die Grundlage fast jeder Mahlzeit.
So bestellt man richtig
In China bestellt die Runde gemeinsam und teilt alles, Teller für Einzelpersonen sind eher unüblich. Als Faustregel gilt ein Gericht pro Person plus eine Schale Reis für jeden. Gut ist eine Mischung aus Texturen und Zubereitungen: etwas Gedämpftes, etwas aus dem Wok, ein Schmorgericht, ein Gemüse und vielleicht eine Suppe. Bei Sichuan-Gerichten lohnt es sich, ein mildes Gericht zum Ausgleich zu wählen. Dim Sum werden traditionell zum Brunch oder Mittag mit Tee gegessen. Stäbchen sind üblich, nach einer Gabel zu fragen ist aber völlig in Ordnung.
| Preisniveau | €€ |
|---|---|
| Hauptgericht | 12 bis 22 € |
| Vegetarische Auswahl | ●●●●● |
| Stärkste Zeit | abends, besonders am Wochenende |
| Lokale im Verzeichnis | 1.126 |
Typische Gerichte und was sie kosten
Die Preisspannen zeigen, was diese Gerichte in deutschen Restaurants üblicherweise kosten.
Eine Auswahl aus dem Verzeichnis
Tipps für die Auswahl
- Gibt es eine zweite Karte mit regionalen oder chinesisch beschrifteten Gerichten, fragen Sie gezielt danach.
- Achten Sie auf das rauchige Wok-Aroma und knackiges Gemüse, beides zeigt, dass frisch und mit hoher Hitze gekocht wird.
- Handgemachte Teigtaschen erkennt man an leicht ungleichmäßigen Falten und einem dünnen, elastischen Teig, der beim Garen nicht reißt.
- Restaurants mit klarem regionalem Schwerpunkt wie Sichuan oder Kanton kochen häufig konsequenter als Lokale mit allem auf einer Karte.
- Ein Mittagsbuffet ist praktisch, sagt aber wenig über die Küche aus, probieren Sie abends Gerichte à la carte.
Häufige Fragen
Was kostet ein Essen im chinesischen Restaurant?
Klassische Wokgerichte kosten meist 12 bis 18 Euro, Spezialitäten wie Peking-Ente, ganzer Fisch oder Hot Pot deutlich mehr. Dim Sum werden pro Körbchen mit drei oder vier Stück für etwa 5 bis 9 Euro berechnet. Mittagsmenüs und Buffets liegen häufig unter 13 Euro. Beim Teilen in der Gruppe bleibt der Abend meist günstig.
Was ist Dim Sum?
Dim Sum ist eine Sammelbezeichnung für kleine kantonesische Häppchen, die meist gedämpft in Bambuskörbchen serviert werden. Bekannt sind Har Gow mit Garnelen, Siu Mai mit Schweinefleisch, gefüllte Reisnudelrollen und fluffige Char-Siu-Brötchen. Traditionell isst man sie zum späten Frühstück oder Mittag mit viel Tee, in Deutschland gibt es sie inzwischen auch abends.
Ist chinesisches Essen gut für Vegetarier?
Die chinesische Küche kennt viele Gemüse- und Tofugerichte, etwa Mapo Tofu ohne Fleisch, Di San Xian aus Aubergine, Kartoffel und Paprika oder gebratene Pak Choi. Allerdings werden Fisch- und Austernsauce sowie Brühe aus Fleisch häufig verwendet. Fragen Sie konkret nach, viele Küchen bereiten Gerichte auf Wunsch auch rein pflanzlich zu.
Was ist das Besondere an der Sichuan-Küche?
Typisch für Sichuan ist die Kombination aus Chili und Szechuanpfeffer, die den Geschmack Mala erzeugt, also scharf und betäubend zugleich. Dazu kommen fermentierte Bohnenpaste, Knoblauch und viel Öl. Bekannte Gerichte sind Mapo Tofu, Gong Bao Ji Ding und Shuizhu Yu. Wer Schärfe mag, findet hier eine der aufregendsten Küchen überhaupt.
Muss ich für Peking-Ente vorbestellen?
In vielen Restaurants ja, denn die Ente wird über einen längeren Zeitraum vorbereitet, getrocknet und gebraten. Manche Häuser bieten sie nur auf Vorbestellung einen Tag im Voraus an, andere halten eine begrenzte Zahl bereit. Eine ganze Ente reicht für drei bis vier Personen. Rufen Sie am besten vorher an und fragen Sie nach Ablauf und Preis.





