Asiatische Restaurants in Deutschland
Wok, Curry und Sushi. 2.404 Lokale in 183 Städten, mit Öffnungszeiten, Karte und Route.
- 2.404 Lokale
- 183 Städte
- 12–22 € Hauptgericht
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Asiatische Restaurants nach Stadt
- Berlin 380
- München 149
- Hamburg 147
- Leipzig 75
- Nürnberg 63
- Dresden 56
- Düsseldorf 50
- Köln 46
- Hannover 43
- Frankfurt am Main 42
- Stuttgart 42
- Chemnitz 33
- Aachen 31
- Dortmund 29
- Bremen 28
- Magdeburg 27
- Bonn 26
- Halle (Saale) 26
- Mannheim 25
- Rostock 24
- Karlsruhe 23
- Augsburg 23
- Braunschweig 22
- Potsdam 22
- Mainz 21
- Erfurt 21
- Darmstadt 21
- Ingolstadt 20
- Erlangen 20
- Wiesbaden 19
- Freiburg im Breisgau 19
- Essen 18
- Saarbrücken 18
- Würzburg 18
- Bochum 17
- Kiel 17
- Göttingen 17
- Lübeck 14
- Münster 13
- Paderborn 13
- Trier 13
- Dessau-Roßlau 13
- Osnabrück 12
- Regensburg 12
- Reutlingen 12
- Kassel 11
- Oldenburg 11
- Jena 11
- Gera 11
- Tübingen 11
- Bayreuth 11
- Bielefeld 10
- Kaiserslautern 10
- Esslingen am Neckar 10
- Cottbus 10
- Bamberg 10
- Marburg 10
- Schweinfurt 10
- Krefeld 9
- Flensburg 9
Was diese Küche ausmacht
Der Begriff „asiatische Küche“ fasst in Deutschland ein Feld zusammen, das kulinarisch eigentlich viele Länder umspannt. Gemeint sind meist Restaurants, die Gerichte aus China, Thailand, Vietnam und Japan auf einer Karte vereinen: Wokgerichte neben grünem Curry, Sommerrollen neben Maki. Hinzu kommen Fusionskonzepte, die Grenzen bewusst verwischen, etwa wenn Ramen mit Kimchi-Butter oder Bao mit Teriyaki-Lachs serviert werden. Gemeinsam ist diesen Küchen der Fokus auf Reis und Nudeln, frische Kräuter, die Balance von süß, sauer, salzig und scharf sowie kurze Garzeiten bei hoher Hitze. Je nach Herkunft der Betreiber liegt der Schwerpunkt mal auf kantonesischer, mal auf vietnamesischer oder thailändischer Kochtradition.
Kaum eine Restaurantform ist in deutschen Städten so verbreitet. Das Spektrum reicht vom familiengeführten China-Restaurant mit Mittagsmenü über Running-Sushi-Lokale und All-you-can-eat-Buffets bis hin zu modernen Panasia-Bistros mit offener Küche. Viele Gäste schätzen gerade die Vielfalt: Am selben Tisch bestellt jemand Pad Thai, während das Gegenüber Sashimi isst. Mittags sind diese Restaurants beliebt, weil die Gerichte schnell zubereitet sind und günstige Lunch-Angebote mit Suppe oder Frühlingsrolle locken. Abends steht dagegen oft das gemeinsame Teilen mehrerer Schalen im Vordergrund.
Gerade weil die Karten so breit sind, lohnt ein genauer Blick. Gute Pan-Asia-Restaurants beschränken sich auf eine überschaubare Auswahl, die sie wirklich beherrschen, statt hundert nummerierte Gerichte anzubieten. Gemüse sollte im Wok knackig bleiben, Currys sollten nach frischer Paste statt nach Fertigsauce schmecken, und Kräuter wie Thai-Basilikum oder Koriander gehören frisch auf den Teller. Bei Sushi verrät der Reis die Qualität: leicht gesäuert, körperwarm und locker gepresst. Ein weiteres gutes Zeichen ist, wenn die Küche nach dem gewünschten Schärfegrad fragt und Allergene transparent kennzeichnet, denn Soja, Erdnuss und Sesam sind allgegenwärtig.
So bestellt man richtig
In asiatischen Restaurants ist es üblich, mehrere Gerichte für den Tisch zu bestellen und gemeinsam zu essen. Eine gute Faustregel lautet: ein Hauptgericht pro Person plus ein oder zwei zusätzliche Vorspeisen für die Runde. Wer klassisch vorgeht, beginnt mit einer Suppe wie Tom Kha oder Wan-Tan, teilt dann Dim Sum oder Sommerrollen und wählt anschließend eine Mischung aus Wok, Curry und Nudelgericht. Reis wird meist separat berechnet, daher lohnt eine größere Schale für alle. Stäbchen sind keine Pflicht – nach Gabel und Löffel zu fragen, ist völlig normal.
| Preisniveau | €€ |
|---|---|
| Hauptgericht | 12 bis 22 € |
| Vegetarische Auswahl | ●●●●● |
| Stärkste Zeit | mittags, besonders am Wochenende |
| Lokale im Verzeichnis | 2.404 |
Typische Gerichte und was sie kosten
Die Preisspannen zeigen, was diese Gerichte in deutschen Restaurants üblicherweise kosten.
Eine Auswahl aus dem Verzeichnis
Tipps für die Auswahl
- Eine kurze, fokussierte Karte ist meist ein besseres Zeichen als ein dickes Heft mit über hundert durchnummerierten Gerichten.
- Bei Buffets auf den Nachschub achten – häufig frisch gefüllte, kleine Schalen sind besser als große Wannen unter Wärmelampen.
- Fragen Sie, ob die Currypasten selbst hergestellt werden; der Unterschied zu Fertigware ist bei rotem und grünem Curry deutlich schmeckbar.
- Allergenangaben zu Erdnuss, Soja, Sesam und Gluten sollten auf der Karte stehen oder vom Service sicher beantwortet werden.
- Ein voller Mittagstisch mit vielen Stammgästen aus der Nachbarschaft spricht meist für faire Preise und verlässliche Qualität.
Häufige Fragen
Was bedeutet Pan-Asia oder Asian Fusion?
Pan-Asia bezeichnet Restaurants, die Gerichte aus mehreren asiatischen Ländern auf einer Karte kombinieren, etwa thailändische Currys, chinesische Wokgerichte und japanisches Sushi. Asian Fusion geht einen Schritt weiter und verbindet Techniken und Zutaten innerhalb eines Gerichts, zum Beispiel Tacos mit Bulgogi-Füllung oder Ramen mit europäischen Einflüssen. Beide Konzepte sind in deutschen Städten weit verbreitet und oft nicht scharf voneinander zu trennen.
Wie teuer ist ein Essen im asiatischen Restaurant?
Asiatische Restaurants gehören zu den günstigeren Optionen beim Auswärtsessen. Mittagsmenüs mit Suppe oder Frühlingsrolle kosten häufig zwischen 9 und 14 Euro. Abends liegen Hauptgerichte meist bei 13 bis 22 Euro, Ente und Garnelen etwas darüber. All-you-can-eat-Angebote beginnen mittags bei etwa 15 Euro, abends und am Wochenende werden meist 25 bis 35 Euro verlangt.
Ist die asiatische Küche gut für Vegetarier und Veganer?
Sehr gut sogar. Tofu, Gemüse, Reis und Nudeln bilden in vielen asiatischen Küchen eine selbstverständliche Basis, und fast jedes Wok- oder Currygericht lässt sich ohne Fleisch zubereiten. Achten sollte man auf versteckte tierische Zutaten wie Fischsauce, Austernsauce oder Garnelenpaste. Wer vegan isst, sagt das am besten ausdrücklich, damit die Küche auf Sojasauce oder Pilzsauce ausweicht.
Enthalten asiatische Gerichte Glutamat?
Manche Küchen verwenden Mononatriumglutamat zur Geschmacksverstärkung, viele verzichten heute bewusst darauf und weisen das auf der Karte aus. Natürlich vorkommendes Glutamat steckt ohnehin in Sojasauce, Pilzen und Fischsauce. Wer den Zusatz meiden möchte, fragt einfach beim Bestellen nach. In der Regel kann die Küche das Gericht problemlos ohne zusätzlichen Geschmacksverstärker zubereiten.
Sind asiatische Restaurants für Familien mit Kindern geeignet?
In den meisten Fällen ja. Gebratene Nudeln, Reis mit Hähnchen, Frühlingsrollen oder knusprige Ente sind mild und bei Kindern beliebt. Die lockere Atmosphäre und das Teilen von Schalen passen gut zu Familien. Viele Häuser bieten Kinderportionen oder Lernstäbchen mit Klemme an. Scharfe Gerichte sind üblicherweise mit Chilisymbolen gekennzeichnet, sodass man sie leicht umgehen kann.




