Indische Restaurants in Deutschland
Curry, Tandoor und Dal. 1.191 Lokale in 161 Städten, mit Öffnungszeiten, Karte und Route.
- 1.191 Lokale
- 161 Städte
- 14–24 € Hauptgericht
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Indische Restaurants nach Stadt
- Berlin 225
- München 103
- Hamburg 67
- Frankfurt am Main 39
- Dresden 32
- Köln 31
- Stuttgart 25
- Düsseldorf 21
- Bonn 18
- Karlsruhe 17
- Leipzig 16
- Dortmund 16
- Nürnberg 16
- Augsburg 16
- Erlangen 16
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- Kassel 8
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- Mainz 7
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- Regensburg 7
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- Bamberg 6
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- Landshut 6
- Neu-Ulm 6
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- Kiel 5
- Magdeburg 5
- Oberhausen 5
- Saarbrücken 5
- Osnabrück 5
- Neuss 5
- Würzburg 5
- Fürth 5
- Ulm 5
- Koblenz 5
- Flensburg 5
- Konstanz 5
- Lüneburg 5
- Sindelfingen 5
Was diese Küche ausmacht
Indien ist eher ein Kontinent der Küchen als ein Land mit einer einzigen Kochtradition. Im Norden prägen Weizenbrote, Milchprodukte wie Paneer und Ghee sowie der Lehmofen Tandoor das Essen. Der Süden kocht mit Reis, Linsen, Kokos, Curryblättern und Tamarinde, während an der Westküste Fisch und Meeresfrüchte dominieren. Gemeinsam ist allen Regionen der kunstvolle Umgang mit Gewürzen: Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Kardamom und Senfsaat werden geröstet, gemahlen und in wechselnden Kombinationen eingesetzt. Viele Gerichte gehen auf jahrhundertealte Traditionen zurück, die durch Handel, Religion und die Hofküchen der Mogulherrscher geprägt wurden.
Die meisten indischen Restaurants in Deutschland orientieren sich an der nordindischen und der Mughlai-Küche, ergänzt durch Gerichte, die in britischen Curryhäusern populär wurden. Butter Chicken, Chicken Tikka Masala, Naan und Mango Lassi kennt hier fast jeder. In größeren Städten finden sich zunehmend Lokale mit südindischem Schwerpunkt, die Dosa, Idli und Thali servieren, oder Häuser mit Streetfood aus Mumbai und Delhi. Mittags bieten viele Restaurants preiswerte Menüs oder ein Buffet an. Wer dort zum ersten Mal isst, ist oft überrascht, wie leicht und frisch eine Mahlzeit aus Linsen, Reis, Joghurt und Gemüse sein kann.
Ein gutes indisches Restaurant erkennt man daran, dass die Saucen nicht alle gleich schmecken. Wenn Korma, Vindaloo und Jalfrezi nur unterschiedlich scharfe Varianten derselben Basis sind, wird mit Fertigmischungen gearbeitet. Frisch aus dem Tandoor gebackenes Naan, das leicht blasig und an den Rändern gebräunt ist, gehört ebenfalls zu den verlässlichen Signalen. Eine Küche, die den Schärfegrad auf Wunsch anpasst, Linsengerichte mit Sorgfalt kocht und regionale Spezialitäten erklärt, zeigt Kompetenz und Respekt vor der eigenen Esskultur. Ein frisch gebrühter Masala Chai zum Abschluss gehört ebenfalls dazu.
So bestellt man richtig
Indisches Essen wird traditionell geteilt. Pro Person bestellt man ein Hauptgericht, stellt alles in die Tischmitte und nimmt sich mit Reis und Brot von verschiedenen Schalen. Gut kombiniert wird ein Tandoori-Gericht mit einem cremigen Curry, einem Dal und einem Gemüsegericht. Als Auftakt passen Samosas, Pakoras oder Papadam mit Chutneys. Den Schärfegrad gibt man am besten gleich bei der Bestellung an, denn mild in Indien ist nicht unbedingt mild für deutsche Gaumen. Ein Raita aus Joghurt kühlt bei zu viel Schärfe besser als Wasser.
| Preisniveau | €€ |
|---|---|
| Hauptgericht | 14 bis 24 € |
| Vegetarische Auswahl | ●●●●● |
| Stärkste Zeit | abends, besonders am Wochenende |
| Lokale im Verzeichnis | 1.191 |
Typische Gerichte und was sie kosten
Die Preisspannen zeigen, was diese Gerichte in deutschen Restaurants üblicherweise kosten.
Eine Auswahl aus dem Verzeichnis
Tipps für die Auswahl
- Wenn sich die Currys in Farbe, Konsistenz und Würze deutlich unterscheiden, werden die Saucen vermutlich einzeln frisch angesetzt.
- Ein sichtbarer Tandoor-Ofen und frisch gebackenes Naan sind ein gutes Zeichen für eine ernsthafte nordindische Küche.
- Regionale Spezialitäten auf der Karte, etwa aus Kerala, Goa oder dem Punjab, deuten auf eine Küche mit eigenem Profil hin.
- Ein Dal Makhani oder Dal Tadka ist ein einfacher Test, denn gutes Linsengericht braucht Zeit und Geduld.
- Fragen Sie, ob der Schärfegrad individuell angepasst wird, gute Küchen würzen jedes Gericht einzeln nach Wunsch.
Häufige Fragen
Was kostet ein Essen beim Inder?
Currys mit Huhn oder Gemüse kosten in Deutschland meist 14 bis 20 Euro, Gerichte mit Lamm, Garnelen oder aus dem Tandoor 18 bis 27 Euro. Reis ist oft enthalten, Naan wird für etwa 3 bis 5 Euro extra berechnet. Mittagsmenüs oder Buffets liegen häufig zwischen 11 und 16 Euro und sind ein günstiger Einstieg.
Ist indisches Essen immer scharf?
Nein, viele Gerichte sind aromatisch, aber kaum scharf. Korma, Butter Chicken, Shahi Paneer oder Dal Makhani sind mild und cremig. Scharf werden vor allem Vindaloo, Madras oder bestimmte südindische Currys. In deutschen Restaurants kann man den Schärfegrad meist selbst wählen. Wer empfindlich ist, beginnt am besten mit mild und ergänzt später Chili-Pickles.
Ist die indische Küche gut für Vegetarier und Veganer?
Kaum eine Küche bietet so viele vegetarische Gerichte. Linsen, Kichererbsen, Paneer, Kartoffeln, Spinat und Blumenkohl stehen im Mittelpunkt zahlreicher Rezepte. Für Veganer gilt es zu beachten, dass oft Ghee, Sahne oder Joghurt verwendet wird. Chana Masala, Aloo Gobi oder Dal Tadka lassen sich jedoch fast immer mit Öl statt Butterschmalz zubereiten.
Was ist ein Thali?
Ein Thali ist eine runde Platte mit mehreren kleinen Schälchen, die zusammen eine vollständige Mahlzeit ergeben. Typisch sind zwei bis drei Currys, ein Dal, Joghurt, Pickles, Reis, Brot und manchmal ein kleines Dessert. Es eignet sich hervorragend, um verschiedene Geschmäcker kennenzulernen, und wird in vielen Restaurants vor allem mittags angeboten.
Was ist der Unterschied zwischen Naan, Roti und Paratha?
Naan ist ein weiches, mit Hefe oder Joghurt gelockertes Weißmehlbrot aus dem Tandoor. Roti oder Chapati wird aus Vollkornmehl ohne Triebmittel gemacht und ist dünner und leichter. Paratha besteht aus geschichtetem, mit Ghee bestrichenem Teig und ist dadurch blättrig und reichhaltig, oft auch gefüllt mit Kartoffeln oder Kräutern.





