Spanische Restaurants in Deutschland
Tapas, Paella und Rioja. 398 Lokale in 100 Städten, mit Öffnungszeiten, Karte und Route.
- 398 Lokale
- 100 Städte
- 16–28 € Hauptgericht
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Spanische Restaurants nach Stadt
- Berlin 43
- Hamburg 31
- Köln 22
- Bonn 21
- München 18
- Düsseldorf 14
- Hannover 13
- Nürnberg 12
- Frankfurt am Main 10
- Bielefeld 10
- Bremen 9
- Kassel 8
- Essen 7
- Bochum 7
- Freiburg im Breisgau 7
- Darmstadt 7
- Dresden 6
- Osnabrück 6
- Karlsruhe 5
- Münster 5
- Heidelberg 5
- Regensburg 5
- Stuttgart 4
- Dortmund 4
- Wuppertal 4
- Saarbrücken 4
- Fürth 4
- Gießen 4
- Hattingen 4
- Leipzig 3
- Potsdam 3
- Oldenburg 3
- Leverkusen 3
- Würzburg 3
- Bergisch Gladbach 3
- Hanau 3
- Ratingen 3
- Marburg 3
- Mannheim 2
- Augsburg 2
- Braunschweig 2
- Magdeburg 2
- Lübeck 2
- Recklinghausen 2
- Koblenz 2
- Iserlohn 2
- Konstanz 2
- Lippstadt 2
- Duisburg 1
- Wiesbaden 1
- Mönchengladbach 1
- Gelsenkirchen 1
- Kiel 1
- Krefeld 1
- Halle (Saale) 1
- Mainz 1
- Erfurt 1
- Rostock 1
- Herne 1
- Paderborn 1
Was diese Küche ausmacht
Spaniens Küche ist eine Küche der Regionen. Galicien kocht mit Pulpo und Muscheln aus dem Atlantik, das Baskenland hat die Pintxo-Bar zur Kunstform erhoben, Valencia gilt als Heimat der Paella, und Andalusien schickt Gazpacho, frittierten Fisch und Sherry auf den Tisch. Verbindend wirken Olivenöl, Knoblauch, Pimentón, luftgetrockneter Schinken und eine Lebensweise, in der Essen untrennbar mit Geselligkeit verbunden ist. Gegessen wird spät, im Stehen an der Theke oder an langen Tischen, und selten bestellt jemand nur ein einziges Gericht. Diese Haltung prägt auch die spanischen Restaurants außerhalb des Landes.
In Deutschland ist spanisches Essen vor allem als Tapas-Kultur angekommen. Tapas-Bars mit Fliesen, Weinregalen und Schinkenkeulen an der Wand gibt es in nahezu jeder größeren Stadt, und sie eignen sich besonders für Abende zu zweit oder in kleinen Gruppen. Daneben existieren klassische Restaurants mit Paella aus der großen Pfanne, gegrilltem Fisch und Fleisch vom Holzkohlegrill. Viele Gäste kennen die Gerichte aus dem Urlaub und suchen den Geschmack, den sie von den Balearen, aus Barcelona oder von der Atlantikküste in Erinnerung haben. Gute Häuser nehmen das ernst, ohne bloß Urlaubskulisse zu bieten.
Qualität zeigt sich bei spanischen Restaurants in den Details. Jamón Ibérico sollte von Hand dünn geschnitten und bei Zimmertemperatur serviert werden, damit das Fett glänzt und auf der Zunge schmilzt. Eine gute Tortilla ist innen noch leicht cremig, Pimientos de Padrón sind in heißem Öl angeschwitzt und grob gesalzen. Paella wird frisch zubereitet und braucht Zeit – wer sie nach zehn Minuten bekommt, isst wahrscheinlich aufgewärmten Reis. Ein Blick auf die Weinkarte lohnt ebenfalls: Neben Rioja sollten auch Weine aus Ribera del Duero, Rías Baixas oder dem Priorat sowie ein trockener Sherry vertreten sein.
So bestellt man richtig
Tapas bestellt man nicht alle auf einmal, sondern in Wellen. Für zwei Personen sind vier bis sechs Tapas ein guter Start, danach entscheidet man je nach Hunger über eine zweite Runde. Kalte Tapas wie Oliven, Schinken und Manchego eröffnen den Abend, es folgen warme Gerichte wie Gambas al Ajillo, Albóndigas oder Patatas Bravas. Paella wird meist für mindestens zwei Personen zubereitet und braucht 25 bis 40 Minuten – am besten gleich zu Beginn bestellen. Brot dient zum Auftunken des Knoblauchöls, zum Schluss gehören Crema Catalana und ein Cortado dazu.
| Preisniveau | €€ |
|---|---|
| Hauptgericht | 16 bis 28 € |
| Vegetarische Auswahl | ●●●●● |
| Stärkste Zeit | abends, besonders am Wochenende |
| Lokale im Verzeichnis | 398 |
Typische Gerichte und was sie kosten
Die Preisspannen zeigen, was diese Gerichte in deutschen Restaurants üblicherweise kosten.
Eine Auswahl aus dem Verzeichnis
Tipps für die Auswahl
- Paella mit spürbarer Wartezeit ist ein gutes Zeichen – frisch zubereiteter Reis braucht mindestens zwanzig Minuten in der Pfanne.
- Jamón sollte als Keule im Halter aufliegen und von Hand geschnitten werden, nicht vakuumverpackt aus der Kühlung kommen.
- Eine Weinkarte mit mehreren Anbaugebieten und offenem Sherry zeigt, dass das Haus die spanische Trinkkultur wirklich versteht.
- Achten Sie auf das Verhältnis von Portionsgröße und Preis; Tapas sollten kleine, faire Happen sein und keine überteuerten Mini-Teller.
- Saisonale Tageskarten mit Fisch oder Meeresfrüchten deuten auf frischen Einkauf statt auf Tiefkühlware hin.
Häufige Fragen
Wie viele Tapas sollte man pro Person bestellen?
Als Richtwert gelten drei bis vier Tapas pro Person, wenn kein weiteres Hauptgericht folgt. Die Portionsgrößen unterscheiden sich allerdings stark zwischen den Restaurants. Am besten startet man mit einer überschaubaren Auswahl und bestellt nach. So bleiben die Gerichte warm, und man kann gezielt wiederholen, was besonders gut geschmeckt hat. Der Service gibt meist gern eine Einschätzung.
Was kostet ein Abend in einer Tapas-Bar?
Einzelne Tapas kosten in Deutschland meist zwischen 5 und 14 Euro, Jamón Ibérico und Meeresfrüchte liegen darüber. Ein Glas spanischer Wein kostet etwa 5,50 bis 9 Euro. Für einen ausgiebigen Abend mit Tapas, Wein und Dessert sollte man mit 40 bis 60 Euro pro Person rechnen. Paella wird meist pro Person berechnet und liegt zwischen 19 und 32 Euro.
Gibt es spanische Gerichte für Vegetarier?
Viele Tapas sind von Natur aus vegetarisch: Patatas Bravas, Pimientos de Padrón, Tortilla Española, Manchego, Champiñones al Ajillo und marinierte Oliven. Gazpacho ist meist sogar vegan. Eine Paella mit Gemüse und Artischocken bieten die meisten Häuser ebenfalls an. Vorsicht bei Bohnen- und Linseneintöpfen, die häufig mit Chorizo oder Speck gekocht werden.
Muss man Paella vorbestellen?
In vielen Restaurants nicht, aber es kann sich lohnen. Gute Paella wird frisch zubereitet und braucht 25 bis 40 Minuten. Für besondere Varianten wie Arroz Negro oder große Pfannen für Gruppen nehmen einige Häuser telefonische Vorbestellungen an. Fast überall gilt eine Mindestmenge von zwei Personen. Wer spontan kommt, bestellt die Paella am besten direkt mit den ersten Tapas.
Was ist der Unterschied zwischen Jamón Serrano und Jamón Ibérico?
Jamón Serrano stammt von weißen Hausschweinrassen und reift meist zwölf bis achtzehn Monate. Jamón Ibérico kommt vom Iberischen Schwein, das mehr Fett ins Muskelfleisch einlagert und dadurch nussiger und zarter schmeckt. Die höchste Stufe, Bellota, stammt von Tieren, die im Herbst frei unter Steineichen leben und sich von Eicheln ernähren. Entsprechend höher ist der Preis.




