Arabische Restaurants in Deutschland
Mandi, Kabsa und Grillplatten. 339 Lokale in 86 Städten, mit Öffnungszeiten, Karte und Route.
- 339 Lokale
- 86 Städte
- 14–24 € Hauptgericht
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Arabische Restaurants nach Stadt
- Berlin 79
- Hamburg 20
- München 16
- Köln 15
- Bonn 14
- Düsseldorf 8
- Leipzig 8
- Augsburg 8
- Wuppertal 7
- Mannheim 7
- Kassel 7
- Stuttgart 6
- Aachen 6
- Bremen 5
- Dresden 5
- Nürnberg 5
- Hannover 5
- Karlsruhe 5
- Münster 5
- Essen 4
- Bochum 4
- Halle (Saale) 4
- Mainz 4
- Erfurt 4
- Dortmund 3
- Bielefeld 3
- Wiesbaden 3
- Braunschweig 3
- Saarbrücken 3
- Heilbronn 3
- Erlangen 3
- Koblenz 3
- Frankfurt am Main 2
- Chemnitz 2
- Freiburg im Breisgau 2
- Rostock 2
- Potsdam 2
- Göttingen 2
- Trier 2
- Tübingen 2
- Aschaffenburg 2
- Passau 2
- Duisburg 1
- Mönchengladbach 1
- Kiel 1
- Magdeburg 1
- Oberhausen 1
- Hagen 1
- Oldenburg 1
- Leverkusen 1
- Darmstadt 1
- Osnabrück 1
- Heidelberg 1
- Paderborn 1
- Neuss 1
- Regensburg 1
- Pforzheim 1
- Würzburg 1
- Offenbach am Main 1
- Fürth 1
Was diese Küche ausmacht
Arabische Küche ist ein Sammelbegriff für die Esskulturen eines Raumes, der vom Atlantik bis zum Persischen Golf reicht. Marokko und Tunesien steuern Couscous und Tajine bei, Ägypten Koshari und Ful Medames, die Golfstaaten und der Jemen aromatische Reisgerichte wie Kabsa und Mandi, der Irak gefüllte Gemüse und Fisch vom Feuer, Palästina und Jordanien Maqluba und Mansaf. Verbunden sind diese Küchen durch alte Handelswege, auf denen Kardamom, Zimt, Safran, getrocknete Limetten und Gewürzmischungen wie Baharat ihren Weg in die Töpfe fanden. Gemeinsam ist ihnen zudem die Vorliebe für Reis, Lamm, Datteln und Joghurt.
In Deutschland tragen viele Lokale die Bezeichnung arabisch oder orientalisch und verbinden Gerichte aus mehreren Ländern auf einer Karte. Neben Grillplatten und Shawarma, die fast überall zu finden sind, haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend Restaurants mit regionalem Schwerpunkt etabliert, etwa jemenitische Mandi-Häuser, irakische Grillrestaurants oder ägyptische Imbisse. Gastfreundschaft spielt eine zentrale Rolle. Große Platten werden in die Mitte gestellt, und in manchen Häusern sitzt man auf Wunsch auf Bodenkissen an niedrigen Tischen. Während des Ramadan sind viele Restaurants abends nach Sonnenuntergang besonders gut besucht. Viele Lokale haben bis spät in die Nacht geöffnet und sind beliebte Treffpunkte für Familien und Freundeskreise.
Ein gutes arabisches Restaurant erkennt man vor allem an seinen Reisgerichten. Der Reis sollte locker, körnig und von Gewürzen durchzogen sein, das Fleisch darauf so zart, dass es sich vom Knochen löst. Beim Mandi wird Lamm oder Hähnchen traditionell in einem Erdofen oder einem speziellen Ofen langsam gegart, was ein leicht rauchiges Aroma ergibt. Achten Sie darauf, ob die Karte die Herkunft einzelner Gerichte erkennen lässt. Häuser, die sich zu ihrer Region bekennen und deren Spezialitäten pflegen, kochen meist authentischer als solche, die einfach alles anbieten. Brot, das im eigenen Ofen frisch gebacken wird, ist ein weiteres Plus.
So bestellt man richtig
Arabisch isst man gern gemeinschaftlich von großen Platten. Für eine Gruppe empfiehlt sich ein Reisgericht wie Kabsa oder Mandi als Mittelpunkt, ergänzt durch eine Grillplatte und einige Vorspeisen wie Hummus, Ful oder Salat. Viele Restaurants servieren Mandi in Portionen für zwei bis sechs Personen auf einem Tablett. Traditionell isst man mit der rechten Hand oder mit Fladenbrot, Besteck wird aber selbstverständlich gereicht. Dazu passen Joghurt mit Gurke und eine scharfe Tomatensauce. Zum Abschluss werden arabischer Kaffee mit Kardamom und Datteln oder süße Teigbällchen gereicht.
| Preisniveau | €€ |
|---|---|
| Hauptgericht | 14 bis 24 € |
| Vegetarische Auswahl | ●●●●● |
| Stärkste Zeit | abends, besonders am Wochenende |
| Lokale im Verzeichnis | 339 |
Typische Gerichte und was sie kosten
Die Preisspannen zeigen, was diese Gerichte in deutschen Restaurants üblicherweise kosten.
Eine Auswahl aus dem Verzeichnis
Tipps für die Auswahl
- Achten Sie auf die regionale Ausrichtung, ein jemenitisches oder irakisches Haus kocht seine Spezialitäten meist besonders sorgfältig.
- Probieren Sie das Reisgericht des Hauses, lockerer, gewürzter Reis mit zartem Fleisch ist der beste Qualitätsbeweis.
- Für Gruppen lohnen sich große Platten zum Teilen, die oft günstiger sind als einzelne Hauptgerichte.
- Während des Ramadan ist abends nach Sonnenuntergang viel los, eine Reservierung für das Iftar ist dann ratsam.
- Fragen Sie nach der Zubereitung von Mandi, ein eigener Ofen für das langsame Garen spricht für Authentizität.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Kabsa und Mandi?
Beides sind Reisgerichte mit Fleisch aus der Arabischen Halbinsel. Bei Kabsa werden Reis und Fleisch gemeinsam mit Tomaten, Gewürzen und getrockneten Limetten in einem Topf gegart. Beim Mandi aus dem Jemen gart das gewürzte Fleisch separat in einem geschlossenen Ofen über dem Reis, sodass dieser die abtropfenden Säfte und ein feines Raucharoma aufnimmt.
Sind arabische Restaurants in Deutschland halal?
Die meisten arabischen Restaurants verwenden Halal-Fleisch und verzichten auf Schweinefleisch, viele schenken auch keinen Alkohol aus. Eine gesetzliche Pflicht zur Kennzeichnung gibt es jedoch nicht, und die Standards der Zertifizierung unterscheiden sich. Wenn Ihnen das wichtig ist, fragen Sie direkt nach. Seriöse Betriebe können Auskunft über ihren Lieferanten geben.
Wie isst man traditionell arabisch?
Traditionell wird von einer gemeinsamen Platte gegessen, wobei man nur die rechte Hand benutzt. Mit Fladenbrot greift man Hummus, Ful oder Fleischstücke, Reis wird mit den Fingern zu kleinen Bällchen geformt. In Restaurants in Deutschland bekommt man selbstverständlich Besteck und eigene Teller. Es gilt als höflich, Gastgebern und Tischnachbarn die besten Stücke anzubieten.
Was ist Koshari?
Koshari ist ein ägyptisches Alltagsgericht, das Reis, braune Linsen, kurze Makkaroni und Kichererbsen in einer Schüssel vereint. Darüber kommen eine würzige Tomatensauce mit Essig und Knoblauch sowie knusprig frittierte Zwiebeln. Das Gericht ist sättigend, preiswert und von Natur aus vegan. In Kairo wird es an Straßenständen und in spezialisierten Lokalen verkauft.
Was trinkt man zum arabischen Essen?
Zum Essen werden häufig Ayran, frische Säfte oder Wasser gereicht. Beliebt sind auch Karkadeh, ein Hibiskusgetränk, und Tamarindensaft. Nach dem Essen folgt arabischer Kaffee, hell geröstet und mit Kardamom aufgegossen, in kleinen Tassen ohne Henkel serviert. Dazu gibt es Datteln. Schwarzer Tee mit Minze oder Salbei ist ebenso verbreitet.






