Japanische Restaurants in Deutschland
Izakaya, Teppanyaki und Donburi. 615 Lokale in 114 Städten, mit Öffnungszeiten, Karte und Route.
- 615 Lokale
- 114 Städte
- 16–32 € Hauptgericht
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Japanische Restaurants nach Stadt
- Berlin 106
- München 48
- Frankfurt am Main 45
- Düsseldorf 41
- Hamburg 28
- Köln 28
- Nürnberg 15
- Leipzig 13
- Stuttgart 13
- Augsburg 11
- Hannover 9
- Bonn 9
- Koblenz 8
- Dresden 7
- Karlsruhe 7
- Braunschweig 6
- Halle (Saale) 6
- Saarbrücken 6
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- Bremen 5
- Duisburg 5
- Mannheim 5
- Wiesbaden 5
- Aachen 5
- Kiel 5
- Osnabrück 5
- Regensburg 5
- Ulm 5
- Bamberg 5
- Neu-Ulm 5
- Essen 4
- Bochum 4
- Wuppertal 4
- Chemnitz 4
- Freiburg im Breisgau 4
- Kassel 4
- Ingolstadt 4
- Mönchengladbach 3
- Mainz 3
- Leverkusen 3
- Heidelberg 3
- Offenbach am Main 3
- Fürth 3
- Erlangen 3
- Villingen-Schwenningen 3
- Konstanz 3
- Bad Homburg vor der Höhe 3
- Bielefeld 2
- Münster 2
- Magdeburg 2
- Erfurt 2
- Lübeck 2
- Ludwigshafen am Rhein 2
- Oldenburg 2
- Darmstadt 2
- Paderborn 2
- Würzburg 2
- Bergisch Gladbach 2
- Trier 2
- Cottbus 2
Was diese Küche ausmacht
Die japanische Küche, Washoku genannt, folgt dem Gedanken, dass ein Gericht den Charakter seiner Zutaten unterstreichen und nicht überdecken soll. Saisonalität spielt dabei eine große Rolle, ebenso das Prinzip, verschiedene Garmethoden in einer Mahlzeit zu kombinieren: roh, gegrillt, geschmort, frittiert und gedämpft. Dashi, eine Brühe aus Kombu-Alge und Bonitoflocken, bildet die geschmackliche Grundlage vieler Rezepte. Sojasauce, Miso, Mirin und Sake liefern jene tiefe Würze, die man heute als Umami bezeichnet. Auch die Präsentation hat Gewicht, denn Teller, Schalen und Farben sollen die Jahreszeit widerspiegeln und das Essen zum Erlebnis für die Augen machen.
In Deutschland wird japanisches Essen oft mit Sushi gleichgesetzt, dabei ist die Bandbreite viel größer. In der Izakaya, einer Art japanischer Kneipe, bestellt man kleine Gerichte wie Yakitori, Karaage oder Agedashi Tofu zu Bier und Sake. Beim Teppanyaki bereitet der Koch Fleisch, Fisch und Gemüse direkt vor den Gästen auf einer heißen Stahlplatte zu. Hinzu kommen Lokale für Donburi, Udon, Tonkatsu oder Okonomiyaki. Düsseldorf mit seiner großen japanischen Gemeinschaft gilt als bundesweite Hochburg.
Ein gutes japanisches Restaurant pflegt Präzision im Detail: sauber geschnittene Zutaten, ein klares Dashi, Tempura mit dünnem, trockenem Teig und Reis mit der richtigen Klebrigkeit. Die Karte ist oft kleiner als erwartet, wechselt aber mit den Jahreszeiten. Ein freundlicher, zurückhaltender Service, der Gerichte und Sake-Sorten erklären kann, gehört dazu. Wer Omakase anbietet, also ein Menü nach Wahl des Kochs, zeigt besonderes Selbstvertrauen. Auch die Qualität von Grüntee und Miso-Suppe verrät viel über den Anspruch der Küche. Ein weiteres Merkmal ist der Umgang mit Reis, der in Japan als eigenständiger Bestandteil der Mahlzeit gilt und nicht bloß als Beilage.
So bestellt man richtig
In der Izakaya bestellt man nach und nach mehrere kleine Teller für den Tisch, beginnt mit Edamame oder eingelegtem Gemüse und steigert sich zu Gegrilltem und Frittiertem. Reis- oder Nudelgerichte kommen in Japan eher zum Schluss, um satt zu werden. In Restaurants mit Set-Menüs, Teishoku genannt, erhält jeder ein Tablett mit Hauptgericht, Reis, Miso-Suppe und kleinen Beilagen. Beim Teppanyaki wählt man ein Menü und lässt sich von der Show begleiten. Die Miso-Suppe trinkt man direkt aus der Schale, einen Löffel braucht es nicht.
| Preisniveau | €€€ |
|---|---|
| Hauptgericht | 16 bis 32 € |
| Vegetarische Auswahl | ●●●●● |
| Stärkste Zeit | abends, besonders am Wochenende |
| Lokale im Verzeichnis | 615 |
Typische Gerichte und was sie kosten
Die Preisspannen zeigen, was diese Gerichte in deutschen Restaurants üblicherweise kosten.
Eine Auswahl aus dem Verzeichnis
Tipps für die Auswahl
- Eine kleine, saisonal wechselnde Karte ist in japanischen Restaurants meist ein Zeichen von Sorgfalt, nicht von Mangel.
- Achten Sie auf die Tempura, sie sollte leicht, knusprig und kaum fettig sein, mit einem dünnen Teigmantel.
- Eine Auswahl an Sake mit Angaben zu Sorte und Brauerei zeigt, dass sich das Haus mit Getränken auskennt.
- Viele japanische Gäste, besonders mittags, sind ein guter Hinweis auf authentische Küche und faire Preise.
- Teishoku-Mittagsmenüs bieten die Möglichkeit, eine Küche günstig und in ausgewogener Zusammenstellung kennenzulernen.
Häufige Fragen
Was ist eine Izakaya?
Eine Izakaya ist ein geselliges japanisches Lokal, in dem man nach Feierabend trinkt und dazu viele kleine Gerichte teilt. Typisch sind gegrillte Spieße, frittiertes Hähnchen, Tofugerichte und Salate. Die Atmosphäre ist lockerer als in einem klassischen Restaurant. In Deutschland werden Izakayas immer beliebter, oft mit großer Auswahl an Sake, Shochu und japanischem Bier.
Wie teuer ist ein japanisches Restaurant?
Mittagsmenüs mit Donburi oder Teishoku kosten meist 13 bis 19 Euro. Abends liegen Hauptgerichte zwischen 18 und 32 Euro, kleine Izakaya-Teller zwischen 5 und 14 Euro. Teppanyaki-Menüs beginnen etwa bei 45 Euro, Omakase-Menüs können 90 Euro und mehr kosten. Japanische Küche gehört damit eher zum mittleren bis gehobenen Preisniveau.
Was erwartet mich beim Teppanyaki?
Beim Teppanyaki sitzen die Gäste an einer großen Stahlplatte, auf der der Koch Rindfleisch, Lachs, Garnelen, Gemüse und gebratenen Reis frisch zubereitet. Je nach Haus ist das eher ruhig und präzise oder eine kleine Show mit Messerkunst. Meist bucht man ein festes Menü mit mehreren Gängen. Eine Reservierung ist fast immer nötig, da die Plätze begrenzt sind.
Gibt es in japanischen Restaurants vegetarische Gerichte?
Ja, etwa Agedashi Tofu, Gemüse-Tempura, Edamame, Yasai Udon oder Gemüsecurry. Beachten Sie aber, dass Dashi traditionell mit Bonitoflocken zubereitet wird und daher in vielen Suppen und Saucen Fisch steckt. Gute Küchen bieten auf Nachfrage Kombu-Dashi auf Algenbasis an. Die Zen-buddhistische Tempelküche Shojin Ryori ist komplett pflanzlich.
Muss ich in einem japanischen Restaurant mit Stäbchen essen?
Stäbchen sind üblich, aber niemand erwartet von Gästen Perfektion. Löffel gibt es für Donburi und Curry, und auf Nachfrage bringt der Service fast überall eine Gabel. Einige Regeln sind hilfreich: Stäbchen nicht senkrecht in den Reis stecken und Essen nicht von Stäbchen zu Stäbchen weiterreichen, denn beides erinnert an Beerdigungsrituale.





