Ramen-Restaurants in Deutschland
Nudelsuppen mit kräftiger Brühe. 77 Lokale in 39 Städten, mit Öffnungszeiten, Karte und Route.
- 77 Lokale
- 39 Städte
- 14–20 € Hauptgericht
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Ramen-Restaurants nach Stadt
- Berlin 10
- Hamburg 6
- Düsseldorf 6
- Köln 5
- Frankfurt am Main 4
- Dresden 3
- Regensburg 3
- Stuttgart 2
- Nürnberg 2
- Hannover 2
- Bielefeld 2
- Hagen 2
- Heidelberg 2
- Würzburg 2
- Konstanz 2
- München 1
- Leipzig 1
- Dortmund 1
- Bremen 1
- Bochum 1
- Münster 1
- Freiburg im Breisgau 1
- Krefeld 1
- Lübeck 1
- Saarbrücken 1
- Mülheim an der Ruhr 1
- Leverkusen 1
- Darmstadt 1
- Osnabrück 1
- Ulm 1
- Reutlingen 1
- Erlangen 1
- Jena 1
- Tübingen 1
- Rosenheim 1
- Fulda 1
- Neu-Ulm 1
- Meerbusch 1
- Wolfenbüttel 1
Was diese Küche ausmacht
Ramen kamen Ende des 19. Jahrhunderts mit chinesischen Einwanderern nach Japan und wurden dort zu einem eigenständigen Nationalgericht weiterentwickelt. Eine Schale besteht aus fünf Elementen: der Brühe, der Würzbasis Tare, den Weizennudeln, dem aromatisierten Fett und den Toppings. Aus diesen Bausteinen haben sich zahllose regionale Stile gebildet. Sapporo ist für Miso-Ramen bekannt, Tokio für klare Shoyu-Brühen, Fukuoka für das milchig-trübe Tonkotsu aus stundenlang ausgekochten Schweineknochen. Bis heute entstehen in Japan ständig neue Varianten, und vor bekannten Ramenläden stehen Menschen oft lange für eine Schale an.
In Deutschland hat sich die Ramenbar in den letzten zehn Jahren von einem Nischenangebot zu einem festen Bestandteil der Gastronomie in Großstädten entwickelt. Typisch sind kleine Lokale mit Thekenplätzen, kurzer Karte und schnellem Service. Viele Gäste kommen in der Mittagspause oder spätabends. Neben klassischen Varianten mit Schweinefleisch bieten die meisten Läden inzwischen auch Ramen mit Hähnchenbrühe und rein pflanzliche Schalen auf Basis von Pilzen, Kombu oder Sesam an. Die Atmosphäre ist lebhaft und unkompliziert, viele Gäste sitzen allein an der Theke und sind nach einer halben Stunde wieder unterwegs.
Eine gute Ramenbar kocht ihre Brühe selbst, oft über zehn Stunden oder länger. Das erkennt man an der Tiefe des Geschmacks und daran, dass sie nicht nur salzig, sondern vielschichtig schmeckt. Die Nudeln sollten Biss haben und zum Stil passen: dünn und gerade zu Tonkotsu, dicker und gewellt zu Miso. Das marinierte Ei, Ajitsuke Tamago, ist ein zuverlässiger Gradmesser. Sein Eigelb sollte wachsweich und leicht gelartig sein. Zu viele Toppings oder eine riesige Karte sprechen eher gegen eine fokussierte Küche. Auch das Chashu sollte zart und saftig sein, mit einer leicht karamellisierten Oberfläche.
So bestellt man richtig
Ramen werden zügig gegessen, solange Brühe und Nudeln heiß sind, denn die Nudeln weichen mit jeder Minute weiter auf. Schlürfen ist in Japan nicht unhöflich, sondern kühlt die Nudeln und bringt das Aroma zur Geltung. Am besten probiert man zuerst einen Schluck Brühe pur und isst dann abwechselnd Nudeln und Toppings mit Stäbchen und Löffel. Viele Bars bieten Kaedama an, eine Extraportion Nudeln für die restliche Brühe. Als Beilage passen Gyoza oder Karaage, die man vorab zum Teilen bestellt. Extra-Toppings wie Ei oder Chashu werden einzeln berechnet.
| Preisniveau | €€ |
|---|---|
| Hauptgericht | 14 bis 20 € |
| Vegetarische Auswahl | ●●●●● |
| Stärkste Zeit | abends, besonders am Wochenende |
| Lokale im Verzeichnis | 77 |
Typische Gerichte und was sie kosten
Die Preisspannen zeigen, was diese Gerichte in deutschen Restaurants üblicherweise kosten.
Eine Auswahl aus dem Verzeichnis
Tipps für die Auswahl
- Fragen Sie, ob die Brühe im Haus gekocht wird, denn fertige Konzentrate schmecken flacher und deutlich salziger.
- Ein weich gegartes, mariniertes Ei mit cremigem Eigelb verrät viel über die Sorgfalt in der Küche.
- Eine kurze Karte mit drei bis sechs Ramen-Sorten ist bei spezialisierten Bars ein gutes Zeichen.
- Achten Sie darauf, ob unterschiedliche Nudeln für verschiedene Brühen verwendet werden, das zeigt echtes Fachwissen.
- Mittags und am frühen Abend bilden sich oft Schlangen, planen Sie etwas Zeit ein oder kommen Sie früh.
Häufige Fragen
Welche Ramen-Sorten gibt es?
Die vier Grundsorten richten sich nach der Würzbasis oder Brühe. Shio ist mit Salz gewürzt und meist klar, Shoyu mit Sojasauce und kräftiger, Miso mit fermentierter Sojabohnenpaste und herzhaft. Tonkotsu bezeichnet eine trübe, cremige Brühe aus Schweineknochen. Daneben gibt es Tantanmen mit Sesam und Chili sowie Tsukemen, bei denen Nudeln in eine konzentrierte Brühe getunkt werden.
Was kostet eine Schale Ramen?
In Deutschland kostet eine Schale Ramen meist zwischen 14 und 19 Euro, Spezialitäten mit zusätzlichen Toppings bis zu 22 Euro. Extra-Ei, Chashu oder eine weitere Portion Nudeln werden mit 2 bis 5 Euro berechnet. Beilagen wie Gyoza kosten 6 bis 9 Euro. Damit sind Ramen ein vergleichsweise günstiges, aber sättigendes Essen.
Gibt es vegane Ramen?
Die meisten Ramenbars bieten mindestens eine vegane Variante an. Die Brühe wird dann aus Pilzen, Kombu, Gemüse oder Sojamilch gekocht und mit Sesam oder Miso abgerundet. Statt Chashu kommen gebratener Tofu, Shiitake oder Mais in die Schale. Achten Sie darauf, dass die Nudeln ohne Ei hergestellt sind, gute Läden kennzeichnen das auf der Karte.
Was ist Tsukemen?
Bei Tsukemen werden kalte oder lauwarme, besonders dicke Nudeln getrennt von einer stark konzentrierten, heißen Brühe serviert. Man tunkt die Nudeln portionsweise in die Brühe und isst sie dann. Am Ende wird die restliche Brühe oft mit heißem Fond verdünnt und getrunken. Die Variante ist vor allem im Sommer beliebt und intensiver im Geschmack als normale Ramen.
Kann man in einer Ramenbar reservieren?
Viele Ramenbars arbeiten bewusst ohne Reservierung, weil die Gäste nur 30 bis 45 Minuten bleiben und die Plätze schnell wechseln. Zu Stoßzeiten bildet sich deshalb eine Schlange vor der Tür. Größere Gruppen sollten vorher anrufen, da es oft nur Thekenplätze und wenige Tische gibt. Unter der Woche zwischen 15 und 17 Uhr ist es meist am ruhigsten.





