Amerikanische Restaurants in Deutschland
Diner-Klassiker, BBQ und Pancakes. 136 Lokale in 76 Städten, mit Öffnungszeiten, Karte und Route.
- 136 Lokale
- 76 Städte
- 14–26 € Hauptgericht
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Amerikanische Restaurants nach Stadt
- Berlin 14
- Hamburg 8
- Nürnberg 6
- München 5
- Frankfurt am Main 5
- Hannover 4
- Köln 3
- Essen 3
- Dresden 3
- Düren 3
- Marl 3
- Neu-Ulm 3
- Leipzig 2
- Bielefeld 2
- Münster 2
- Braunschweig 2
- Hamm 2
- Darmstadt 2
- Regensburg 2
- Würzburg 2
- Fürth 2
- Erlangen 2
- Ludwigsburg 2
- Marburg 2
- Stuttgart 1
- Dortmund 1
- Bremen 1
- Duisburg 1
- Bochum 1
- Wuppertal 1
- Mannheim 1
- Karlsruhe 1
- Wiesbaden 1
- Mönchengladbach 1
- Gelsenkirchen 1
- Kiel 1
- Chemnitz 1
- Freiburg im Breisgau 1
- Lübeck 1
- Hagen 1
- Ludwigshafen am Rhein 1
- Mülheim an der Ruhr 1
- Heidelberg 1
- Göttingen 1
- Ulm 1
- Wolfsburg 1
- Bremerhaven 1
- Bottrop 1
- Bergisch Gladbach 1
- Kaiserslautern 1
- Hanau 1
- Gera 1
- Cottbus 1
- Tübingen 1
- Ratingen 1
- Norderstedt 1
- Velbert 1
- Neumünster 1
- Dorsten 1
- Detmold 1
Was diese Küche ausmacht
Wer amerikanische Küche auf Fast Food reduziert, unterschätzt sie gewaltig. Die Küche der USA ist eine Einwandererküche, in der deutsche, irische, italienische, mexikanische und afroamerikanische Traditionen zusammengeflossen sind. Daraus entstanden ausgeprägte regionale Stile: das langsam geräucherte Barbecue aus Texas, Kansas City und den Carolinas, das Soul Food der Südstaaten, die würzige Cajun-Küche Louisianas und die cremige Muschelsuppe Neuenglands. Dazu kommt die Diner-Kultur mit Frühstück zu jeder Tageszeit, Sandwiches und hausgebackenem Kuchen. Auch Tex-Mex aus dem Grenzgebiet zu Mexiko gehört dazu, mit Chili con Carne, Nachos und Fajitas, die in Deutschland oft gemeinsam mit Burgern und Steaks auf einer Karte stehen.
In Deutschland begegnet man dieser Küche vor allem in drei Formen. Da ist das Diner im Stil der Fünfzigerjahre mit Chromtresen, roten Sitzbänken und Jukebox, das von Pancakes bis Milkshake alles anbietet. Dann gibt es BBQ-Lokale, in denen ein Smoker im Hof oder in der Küche stundenlang Rinderbrust und Schweineschulter gart. Und schließlich Sportsbars, in denen Wings und Burger zum Football-Abend gehören. Allen gemeinsam ist eine lockere, familienfreundliche Atmosphäre und Portionen, bei denen man sich den Nachtisch gut überlegen sollte. Am Wochenende ist der Brunch vielerorts der eigentliche Publikumsmagnet, unter der Woche locken viele Häuser mittags mit preiswerten Kombinationen aus Sandwich, Suppe und Getränk.
Ein gutes amerikanisches Restaurant erkennt man daran, wie viel es selbst macht. Brisket sollte einen rosa Rauchring unter der dunklen Kruste zeigen und sich mit der Gabel zerteilen lassen, Pulled Pork saftig statt in Soße ertränkt sein. Hausgemachte BBQ-Saucen, frisch geschnittene Pommes, warmes Cornbread und echter Ahornsirup zu den Pancakes sind deutliche Qualitätssignale. Skeptisch darf man werden, wenn die Karte achtzig Gerichte umfasst und Tex-Mex, Pasta und Schnitzel gleichzeitig verspricht. Die besten Häuser konzentrieren sich auf wenige Klassiker und verraten gern, welches Holz sie zum Räuchern verwenden.
So bestellt man richtig
Im Diner bestellt man meist ein einzelnes, üppiges Gericht und teilt allenfalls eine Vorspeise wie Wings oder Onion Rings. Im BBQ-Restaurant lohnt sich dagegen eine gemischte Platte für zwei oder mehr Personen, damit man Brisket, Ribs und Pulled Pork direkt vergleichen kann. Zwei bis drei Beilagen wie Coleslaw, Mac and Cheese und Baked Beans reichen für den Tisch. Ribs dürfen mit den Fingern gegessen werden, feuchte Tücher liegen oft bereit. Wer noch Platz hat, teilt sich ein Stück Pie oder Cheesecake. Übrig gebliebenes Fleisch lässt sich fast überall problemlos einpacken.
| Preisniveau | €€ |
|---|---|
| Hauptgericht | 14 bis 26 € |
| Vegetarische Auswahl | ●●●●● |
| Stärkste Zeit | abends, besonders am Wochenende |
| Lokale im Verzeichnis | 136 |
Typische Gerichte und was sie kosten
Die Preisspannen zeigen, was diese Gerichte in deutschen Restaurants üblicherweise kosten.
Eine Auswahl aus dem Verzeichnis
Tipps für die Auswahl
- Fragen Sie, ob Fleisch im eigenen Smoker gegart wird und mit welchem Holz, etwa Buche, Hickory oder Kirsche.
- Eine kurze, fokussierte Speisekarte ist meist ein besseres Zeichen als ein dickes Menübuch mit Gerichten aus aller Welt.
- Gute BBQ-Lokale haben ihr Fleisch abends oft ausverkauft, deshalb lohnt sich ein früher Besuch oder eine Reservierung.
- Achten Sie auf hausgemachte Beilagen wie Coleslaw, Cornbread und Mac and Cheese statt Fertigware aus dem Eimer.
- Für Brunch am Wochenende sollten Sie reservieren, da Pancakes und Eggs Benedict dann besonders gefragt sind.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Diner und einem BBQ-Restaurant?
Ein Diner ist ein Alltagslokal mit breiter Karte, das Frühstück, Sandwiches, Burger und Desserts über den ganzen Tag serviert. Ein BBQ-Restaurant hat sich dagegen auf langsam geräuchertes Fleisch spezialisiert, etwa Rinderbrust, Ribs oder Schweineschulter. Die Karte ist kleiner, das Fleisch wird oft nach Gewicht verkauft und ist bei hoher Nachfrage irgendwann ausverkauft.
Was bedeutet „low and slow“ beim amerikanischen Barbecue?
Der Ausdruck beschreibt das Garen bei niedriger Temperatur, meist zwischen 110 und 130 Grad, über viele Stunden im Rauch. Eine Rinderbrust kann zwölf Stunden oder länger im Smoker liegen. Dabei schmilzt das Bindegewebe, das Fleisch wird zart und nimmt das Raucharoma auf. Mit schnellem Grillen über direkter Hitze hat dieses Verfahren wenig zu tun.
Finden auch Vegetarier etwas in amerikanischen Restaurants?
Die Auswahl ist kleiner als in vielen anderen Küchen, aber meist ausreichend. Mac and Cheese, Veggie-Burger, Caesar Salad ohne Hähnchen, Pancakes, Grilled Cheese Sandwiches und viele Beilagen sind fleischlos. Vorsicht ist bei Baked Beans geboten, die häufig mit Speck gekocht werden, und bei frittierten Gerichten, die manchmal im selben Fett wie Fleisch zubereitet werden.
Wie viel Trinkgeld gibt man in einem amerikanischen Restaurant in Deutschland?
Auch wenn das Ambiente an die USA erinnert, gelten die deutschen Gepflogenheiten. Üblich sind etwa fünf bis zehn Prozent, bei besonders gutem Service auch etwas mehr. Die in den Vereinigten Staaten üblichen zwanzig Prozent werden nicht erwartet, da das Servicepersonal hierzulande ein reguläres Gehalt bezieht und der Service im Preis enthalten ist.
Kann man Reste aus dem amerikanischen Restaurant mitnehmen?
Ja, das ist gerade in amerikanisch geprägten Lokalen völlig normal und wird selten als unhöflich empfunden. Viele Häuser halten Boxen bereit, manche berechnen dafür einen kleinen Betrag. Geräuchertes Fleisch wie Brisket oder Pulled Pork lässt sich am nächsten Tag gut im Ofen oder in der Pfanne mit etwas Flüssigkeit wieder erwärmen.



